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Sex im Büro

«Oh, du bist noch da», stellt Maya fest. «Es ist doch schon so spät.»

Michael deutet auf das Telefon in seiner Hand und legt den Zeigefinger vor die Lippen, um Maya zum Ruhigsein aufzufordern. Die hebt entschuldigend ihre Arme und zeigt gestisch, dass sie noch einmal die Dusche benutzen will. Michael nickt. Kurz darauf hört er das Rauschen des Wassers. Nach einigen Minuten ist das Telefonat beendet. Die Informationen des Kollegen haben sich ebenfalls als nicht allzu hilfreich erwiesen. Aber es war nett, mal wieder mit ihm geplaudert zu haben. Jetzt fährt Michael den Rechner runter, will aber noch auf Maya warten. Die kommt wenig später in ein Handtuch gehüllt aus dem Badezimmer.

«Ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich hier noch einmal geduscht habe?»

«Natürlich. Was ist denn mit deinem Warmwassergerät?»

«Heute war ein Elektriker da, hat sich das Teil angesehen, festgestellt, dass es Schrott ist, und eine Kostenschätzung gemacht. Da habe ich ihn wieder weggeschickt. Das kann ich mir nicht leisten.»

«Und jetzt?»

«Jetzt muss ich das mit meinen Vermietern klären. Solche Reparaturen müssen die übernehmen. Aber wie ich die kenne, zicken die rum und es wird sich wieder wochenlang nichts tun.»

«Wieder?»

«Im letzten Winter hat ein Sturm einige Dachpfannen weggefegt. Danach hatte ich bei Regen fließend Wasser in meiner Wohnung. Allerdings an der Küchenwand. Das hatte auch lange gedauert, bis die sich durchgerungen haben, einen Dachdecker kommen zu lassen. Meine Versuche, das Loch mit Kunststofftüten zu stopfen, waren bis dahin nur mäßig erfolgreich.»

«Du kannst gern mein Badezimmer benutzen, bis deine Dusche wieder funktioniert.»

«Du bist nicht sauer? Auch nicht, weil ich einfach unangemeldet reingekommen bin?»

«So sehe ich dich wenigstens noch. Und zu verbergen habe ich nichts.»

«Außer vor dem Finanzamt», meint Maya und zeigt auf die Schublade, aus der Michael bei einem ihrer früheren Besuche ein Bündel Geldscheine herausgenommen hatte.

«Außer vor dem Finanzamt», bestätigt Michael.

Maya lächelt. «Ich habe auch nichts zu verbergen», sagt sie, lässt das Handtuch fallen und setzt sich breitbeinig auf seinen Schoß. Während sie sich küssen, streichelt er ihre Brüste. Sie stöhnt und sucht mit einer Hand Michaels Penis, der augenblicklich hart geworden ist. Sie öffnet seine Hose, holt seinen Schwanz raus und reibt ihn. Als auch er stöhnt, stellt sie sich breitbeinig vor den Schreibtisch, beugt sich vor und stützt ihre Ellbogen auf der Tischplatte ab.

«Komm», fordert sie ihn auf. Er begibt sich hinter sie, dringt in sie ein und knetet ihre Brüste. Nach einigen Stoßbewegungen bittet sie ihn, zu stoppen. Sie lässt ihren Hintern kaum merklich rotieren und drückt sich ganz eng an ihn, damit er so tief wie möglich in ihr ist. Sie nimmt seinen Sack in eine Hand und reibt sich mit zwei Fingern der anderen Hand. Erst langsam, dann immer schneller. Schließlich kommt sie laut stöhnend zum Höhepunkt. Sie entzieht sich ihm, dreht sich um, schmiegt sich an ihn und verbirgt ihr Gesicht an seiner Schulter.

«Jetzt schäme ich mich», sagt sie schwer atmend.

«Wofür?»

«Dafür, dass ich so schnell fertig bin und du nichts davon hattest.»

«Wenn einer Grund hat, sich für schnelles Fertigsein zu schämen, dann doch wohl ich.» Michael drückt seine Erektion fester an sie. «Außerdem: Fühlt sich das so an, als hätte ich nichts davon?»

«Aber du bist doch noch nicht gekommen.» Maya löst sich von ihm und deutet mit einem Nicken auf den Bürostuhl. »Setz dich. Jetzt darfst du.»

«Lass mal. Es war auch so sehr schön. Du kannst doch sicherlich noch nicht wieder. Und wenn du nichts davon hast, mag ich auch nicht. Da käme ich mir vor, als würde ich dich missbrauchen. Ist nicht mein Ding.»

Maya blickt ihn erstaunt an und zeigt auf seinen immer noch steifen Penis. «Der sieht mir aber nicht so aus, als wenn er nicht mehr wolle.»

«Er wird es überleben», antwortet Michael und steckt sein erigiertes Glied in die Hose.

«Und ich dachte, ihr Jungs wollt immer.»

«Jungs in deinem jugendlichen Alter vielleicht.»

«Wieder etwas dazugelernt.


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