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Symbolbild Schlafstörungen

Studie zum Thema Schlafstörungen und Borderline

Eine Kohortenstudie lässt vermuten, dass bestimmte Schlafstörungen in früher Kindheit das Risiko für die Entwicklung von Psychosen und Borderline Persönlichkeitsstörungen in der Adoleszenz erhöhen können. Das berichtet das Onlienportal gelbe-liste.de. Die Arbeitsgruppe um Isabel Morales-Munoz untersuchte den Angaben zufolge, ob Schlafprobleme in der frühen Kindheit mit psychopathologischen Symptomen/mentalen Pathologien wie beispielsweise Psychosen oder Borderline Persönlichkeitsstörungen (BPD) in der Adoleszenz assoziiert sein könnten.

Das Fazit der Autorin des Beitrags, Priv.-Doz. Dr. Ute Walliczek-Dworschak, zu der Studie lautet so: „Die Ergebnisse der Studie scheinen auf eine Assoziation zwischen Schlafproblemen in früher Kindheit und der Entwicklung von Psychosen und BPD) in der Adoleszenz hinzudeuten. Zudem scheint das Vorliegen von Depressionen im Alter von zehn Jahren eine Assoziation zwischen Schlafstörungen und Psychosen zu vermitteln. Die Autoren schlussfolgern, dass die Ergebnisse der Studie helfen könnten, Risikopatienten für psychotische Erfahrungen oder BPD Symptome in der Adoleszenz zu identifizieren und vielleicht in der Zukunft mit speziellen Schlaf- oder psychologischen Interventionen die Entwicklung dieser Krankheiten reduziert werden könnte.

Detailliere Informationen zur Studie, insbesondere zum Hing´tergrund, zur Fragestellung, zur Methodik und den Ergebnissen, gibt es hier: www.gelbe-liste.de


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